#510 Das AI-Human Problem: Warum KI kein Gesicht braucht | Niels Brabandt

Das AI-Human Problem: Warum KI kein Gesicht braucht

Von Niels Brabandt

"Begrüßen Sie Kurt, unseren neuen KI-Prozess." Bricht jetzt die Begeisterung aus? Meistens nicht. Ich bin Niels Brabandt, und in meiner Arbeit als Berater, Trainer und Interim Manager sehe ich immer häufiger dasselbe Muster: KI-Prozesse werden eingeführt, was absolut notwendig und richtig ist. Ab diesem Moment wird jedoch vieles falsch gemacht. Und dann wundern sich Führungskräfte über die Verweigerung gegenüber einer Technologie, die allen hilft.

Erst nützlich, dann bedrohlich

Die meisten Menschen nutzen KI längst privat und finden sie nützlich. KI ist eine der großen Marktdisruptionen unserer Zeit, und meine eigene Firma ist davon kein bisschen ausgenommen. Gleichzeitig stellen sich Mitarbeitende eine berechtigte Frage: Betrifft das meinen Arbeitsplatz?

Die ehrliche Antwort beginnt mit einer Gegenfrage: Ist das, was ich tue, ein vollständig automatisierbarer Prozess, risikofrei und unter voller Haftung der Führung bis hin zur Geschäftsführung? Sagen Sie einer Geschäftsführung, Sie automatisieren die Buchhaltung komplett und entlassen alle Menschen, aber für Steuerfehler der KI hafte sie selbst. Sofort klingt "KI hilft" deutlich attraktiver als "KI ersetzt".

Assisted Intelligence statt Ersatz

Ein geschätzter Kollege sagt gern: AI steht nicht nur für Artificial Intelligence, sondern vor allem für Assisted Intelligence. Die Technologie ist zunächst eine Assistenz. Fragen Sie Ihre Mitarbeitenden: Wäre Ihr Leben schöner mit oder ohne Reisekostenabrechnung? Mit oder ohne Urlaubsantrag? Mit oder ohne wochenlange Wartezeit auf die Genehmigung? Die Antwort kennen Sie.

Hochqualifizierte Menschen sollten nicht dafür bezahlt werden, jeden Monat zwei Stunden an Reisekostenabrechnungen zu sitzen. Überall dort, wo Dinge ohne nachvollziehbaren Grund manuell erledigt werden, ist Technologie schlicht besser. An der Idee scheitert es selten. Es scheitert an der Umsetzung.

Wenn Überwachung als Innovation verkauft wird

Eine Führungskraft schlug mir einmal vor, per KI regelmäßig Screenshots der Bildschirme auszuwerten. So sehe man genau, welche Mitarbeitenden wie viel und wie schnell arbeiten, auch im Homeoffice. Erstens ist eine solche Arbeitsplatzüberwachung in den meisten Ländern verboten. Zweitens zerstört sie Vertrauen nachhaltig.

Bemerkenswert war die Reaktion eine Ebene höher. Dort hieß es: Das können wir dann selbstverständlich auch für die Führungsebene machen. Sitzen Führungskräfte in den richtigen Meetings? Halten sie ihre Zusagen ein? Wie oft wird im Jahresgespräch etwas versprochen und später nicht eingehalten? Plötzlich hieß es: Nein, das dann doch nicht. Ihre Mitarbeitenden bemerken solche Doppelstandards sofort.

Der kapitale Fehler: KI vermenschlichen

Ein Praxisbeispiel aus dem Mittelstand, Namen geändert. Das Unternehmen mit rund 400 Mitarbeitenden hatte gute Absichten. Bei der Präsentation der neuen KI kam viel gut an: Urlaubsanträge werden rund um die Uhr sofort entschieden, Reisekostenabrechnungen automatisch genehmigt, statt zwei Wochen auf eine Prüfung zu warten. Klasse.

Dann wurden die KI-Prozesse vorgestellt, jeweils mit Gesicht und Namen: der HR-Prozess "Carola", der Marketing-Prozess "Petra", der IT-Prozess "Gerhard", der Finanzprozess "Paul". Sofort kamen die Wortmeldungen. Warum tragen bestimmte Bereiche eher weiblich, andere eher männlich verstandene Namen? Warum nur weiße Gesichter? Warum nur deutsche Namen? Genau der Widerstand, den man vermeiden wollte, war da.

Der Widerspruch liegt auf der Hand. Führungskräfte sagen: Machen Sie sich keine Sorgen, KI ersetzt keine Jobs. Und zeigen im selben Atemzug vier Gesichter mit vier deutschen Namen, die Teile dieser Jobs übernehmen. Dass das auf Widerstand stößt, sollte niemanden überraschen.

Früher hat auch niemand gesagt: Das ist mein Smartphone, es heißt Peter. Das ist meine Maus, sie heißt Paula. Bei solchen Aussagen hätte man zu Recht mehr als ein Fragezeichen.

Was die Forschung zeigt

Die Vermenschlichung von KI ist auch inhaltlich fragwürdig. Der Neurowissenschaftler Dr. Jared Cooney Horvath zeigt in seiner Forschung zum digitalen Lernen: Je stärker echtes Lernen digitalisiert wird, desto schlechter fallen die Ergebnisse aus. Menschen spüren gegenüber einer Maschine nicht dieselbe soziale Verpflichtung wie gegenüber einem Menschen. Gerade der deutschsprachige Raum lebt in ganzen Wirtschaftszweigen vom Wissensvorsprung.

Wie gut neutrale Begriffe funktionieren, zeigt ein anderes Unternehmen. Ein zentraler Prozess heißt dort AKAT. Das erste A stand früher für "allgemein", heute für "AI-unterstützt". Kein Gesicht, kein Name, keine Debatte. Alle finden die neue Version deutlich besser.

Die Angst vor dem Stellenabbau ernst nehmen

Auch ein Blick auf Anwaltskanzleien lohnt sich. Lange wurde prognostiziert, ihre Auftragslage werde durch KI massiv einbrechen. Das ist bisher nicht eingetreten. Einfache Fälle werden KI-unterstützt in einem Bruchteil der Zeit bearbeitet. Mandantinnen und Mandanten nutzen das, um mehr Tiefe zu bekommen und Forderungen vollständig durchzusetzen, was früher im Verhältnis zur Streitsumme zu teuer gewesen wäre.

Was Führungskräfte jetzt tun sollten

1. Realität anerkennen: Widerstände wird es geben, vor allem bei Menschen, die Angst vor KI haben.

2. Schulen, schulen, schulen: Mitarbeitende qualifizieren und aktiv onboarden.

3. Menschen in das Design einbeziehen und gemeinsam fragen: Welche Prozesse kosten unnötig Zeit?

4. KI-Prozesse neutral benennen. Keine Gesichter, keine menschlichen Namen.

5. Überwachung ausschließen und für alle Hierarchieebenen denselben Maßstab anlegen.

So wird KI zu dem, was sie sein sollte: Assisted Intelligence, die Menschen vom Berg an Turbo-Stress befreit, damit sie endlich wieder die Arbeit leisten, für die sie bezahlt werden. Nicht gehetzt und mittelmäßig, sondern gut, sehr gut oder sogar exzellent.

Wenn Sie besprechen möchten, wie sich das in Ihrer Organisation umsetzen lässt, freue ich mich auf Ihre Nachricht.

Anwenden, anwenden, anwenden.

Niels Brabandt ist Experte für Nachhaltige Führung mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in Praxis und Wissenschaft.

Niels Brabandt

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Mehr zu diesem Thema im Videocast und Podcast dieser Woche mit Niels Brabandt: Videocast / Apple Podcasts / Spotify

Das Transkript des Videocasts und Podcasts finden Sie unter diesem Artikel.

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Podcast und Videocast Transkript

Begrüßen Sie Kurt, unseren neuen KI-Prozess, und die Begeisterung geht los, oder etwa nicht? Wir sehen jetzt eine Sache, und die nimmt mittlerweile immer weiter zu: dass KI-Prozesse eingeführt werden, woran absolut nichts falsch ist. Das ist absolut notwendig und auch absolut richtig, und dann sehen wir, dass ab da vieles falsch gemacht wird. Und dann wundern sich Führungskräfte: Warum haben wir eigentlich wieder schon eine Verweigerung gegen Technologie? Und genau darüber wollen wir uns heute unterhalten: Was ist eigentlich das große Problem, was ist die große Herausforderung zwischen KI und Mensch?

Und deswegen ist eins ganz wichtig: Wenn wir das Ganze jetzt hier uns anschauen, wir müssen von einem erstmal ausgehen. Menschen erstmal, wenn die KI sehen, finden das erstmal nützlich. Die meisten Leute verwenden mittlerweile KI auch privat. Es ist eine der großen Marktdisruptionen, und es wird eine riesige Zielgruppe angesprochen. Meine Firma ist da kein bisschen ausgenommen, und von daher: Erstmal ist die Technologie nützlich. Dann sehen aber auch Leute: Das könnte ja auch meine Arbeitsstätte irgendwie beeinträchtigen, oder nicht?

Und deswegen: Wenn Leute jetzt sagen, "Betrifft es mich?", ja, nein. Die erste Frage muss immer sein: Ist das, was ich mache, ein komplett automatisierbarer Prozess, der risikofrei, unter voller Haftung der Führungskräfte bis hin zu Geschäftsführung und allen juristischen Auseinandersetzungen? Kann man das so wegautomatisieren? Ich gebe mal ein Beispiel: Wenn man jetzt sagen würde, "Och ja, Buchhaltung, das kann man ja prima automatisieren", und dann würde ich einer Geschäftsführung sagen: Ja, das automatisieren wir jetzt vollständig, die Menschen schmeißen wir alle raus. Aber übrigens: Fehler in der KI natürlich, wenn da jetzt Steuerhinterziehung passiert, haften Sie natürlich jetzt. Und schon sagen die an dem Moment: Moment, vielleicht kann KI ja eher helfen. Das klingt doch schon ganz anders.

Deswegen wichtig erstmal: Die Technologie ist erstmal zur Hilfe da. AI, wie ein Kollege von mir, ein sehr guter Kollege, Thorsten Jekel, immer sagt: Nicht "Artificial Intelligence", das heißt es natürlich auch, sondern "Assisted Intelligence", also eine Assistenzintelligenz, die hilft dabei. Und wichtig ist immer erstmal: Wenn Leute jetzt etwas machen, ich gebe dir jetzt mal ein paar Beispiele, wenn ich sagen würde: Wäre Ihr Leben schöner, mit oder ohne Reisekostenabrechnung? Wäre Ihr Leben schöner, mit oder ohne Urlaubsantrag? Wäre Ihr Leben schöner, mit oder ohne Wartezeit auf Genehmigung dieses Antrags? Dann werden die meisten sagen: Also, irgendwie ohne wäre schon netter.

Und deswegen wichtig: Der Ansatz ist immer erstmal: Gibt es eine Idee, wo man sagen kann, hier können wir ansetzen, weil derzeit Dinge schlichtweg manuell gemacht werden, wofür es keinen mehr logisch nachvollziehbaren Grund gibt, dass sie manuell gemacht werden? Weil es schlichtweg Zeitverschwendung ist. Sie müssen doch einfach mal sehen, oder Sie sollten zumindest sehen. Alle hier zuhörenden, alle hier zuschauenden sollten sehen: Wenn jemand sagt, "Sie sind hochqualifiziert, Sie sind in dem Job richtig gut", wenn dann jemand sagen würde: Sollte man Sie bezahlen dafür, dass Sie im Monat 2 Stunden an Reisekostenabrechnung sitzen, weil es niemand anderes machen kann? Nein? Prima. Da ist dann ja wohl die Technologie schon mal besser, nur als ein Beispiel.

Die Frage ist jetzt immer: Wie ist die Umsetzung? Und da hapert es tatsächlich dann doch erheblich. Das Erste ist immer: Was ist das Konzept dahinter? Also, ich gebe mal ein Beispiel: Eine Führungskraft hat mir gesagt, man könnte ja jetzt Folgendes machen, man könnte doch jetzt gucken mit der KI, dann macht man dann Screenshots über verschiedene Bildschirme, dann kann man ja auch genau sehen, welche Mitarbeitenden arbeiten wie viel, was machen die alle. Das kann man auch im Homeoffice machen, dann sieht man ja sehr genau, wer arbeitet eigentlich wie gut und wie schnell. Das kann man ja prima machen mit KI. Erstens: In den meisten Ländern ist das verboten, Arbeitsplatzüberwachung.

Und zweitens sagte dann eine andere Führungskraft, eine Ebene höher, die sagte: Das kann man machen, ich bin persönlich dagegen, aber zur Info: Das können wir logischerweise auch auf der mittleren Ebene machen. Oder auf der Führungsebene. Sitzen Führungskräfte eigentlich in der richtigen Menge von Meetings, oder doch nicht? Sitzen Führungskräfte eigentlich verbindlich da und halten ihre Zusagen ein, oder kommt daraus: Ich nehme das mal mit, und dann kommt nichts? Wie oft kommt es denn vor, dass Führungskräfte im Jahresgespräch Dinge versprechen oder andeuten und nachher gelogen haben? Oder vielleicht nicht ganz die Wahrheit erzählen? Das können wir ja auch auswerten. Und schon hieß es: Nee, nee, nee, nee, nee, nee, das dann doch nicht. Ach, auf einmal doch nicht.

Eins ist klar: In der IT ist KI eine Riesenhilfe, weil viele Dinge manuell gemacht werden, wo Leute heute sagen: Endlich haben wir das von der Backe und können uns um die echte IT-Arbeit kümmern. Und übrigens: IT, bitte sagen Sie nicht EDV. Die Zeiten der elektronischen Datenverarbeitung sind wirklich vorbei. Information Technology ist ein viel weitreichenderer Begriff als EDV. EDV ist nicht mehr der Begriff "Bitte, bitte". Also, ich hoffe zumindest, dass es bei Ihnen nicht mehr EDV heißt.

Und jetzt kommen wir zu einem großen Problem. Und dann sagen Leute: Mensch, jetzt machen wir Folgendes: Wir geben unseren KI-Prozessen menschliche Namen. Und da gebe ich Ihnen mal ein Praxisbeispiel: Eine Firma, Mittelstand, und die Leute haben, glaube ich, gute Ideen gehabt. Das war wirklich, es ist hier zu keinem Zeitpunkt, meiner Ansicht nach, zu der Verfehlung gekommen, die man hätte vermuten können, wenn ich gleich erzähle, was ich hier erzähle. Es wird vorgestellt, die 400 Mitarbeitenden werden präsentiert. Wir haben jetzt übrigens auch KI, die hilft, und die kann man rund um die Uhr ansprechen. Also, bei Urlaubsanträgen könnt ihr die KI ansprechen, und dann wird auch sofort entschieden. Man muss nicht mehr so lange warten wie früher. Das fanden Leute super. Auch Reisekostenabrechnungen werden automatisch genehmigt, nicht mehr 2 Wochen warten, bis Leute mal Zeit haben, das zu prüfen. Klasse.

Und dann wurden halt die KI-Prozesse vorgestellt. Und dann, ich ändere jetzt die Namen, dann wurden Gesichter gezeigt. Warum auch immer man einer KI jetzt Gesichter gibt, völlig unnötig, aber es wurde getan. Das sehe ich ganz oft bei Firmen. Und dann hieß es: Ja, wir haben den HR-Prozess, das ist Carola. Dann haben wir den Marketing-Prozess, das ist Petra. Dann haben wir den IT-Prozess, das ist Gerhard. Und dann haben wir den Finanzprozess, das ist Paul. Und natürlich: sofort kamen Wortmeldungen, wo Leute sagten: Warum eigentlich haben gewisse Berufe eher weiblich verstandene Namen und andere eher männliche? Und warum sind das nur weiße Personen? Warum sind das nur deutsche Namen eigentlich? Und sofort haben wir genau den Widerstand, den man vermeiden will. Warum auf dieser Erde und in diesem Universum?

In einer anderen Firma übrigens hat man eins gemacht: Da hat man einen sehr wichtigen Prozess gemacht, und der ist jetzt KI-unterstützt. Der heißt, ich ändere es leicht, AKAT, also A-K-A-T. Das hieß früher "allgemein", und dann kam was sehr firmenspezifisches, und jetzt heißt es "AI-unterstützt". Und dann kommt das Gleiche, und alle sagen: Super. Alle finden "AI-unterstützt" AKAT deutlich besser als das davor.

Wenn Führungskräfte sich hinstellen und sagen: Machen Sie sich keine Sorgen, KI wird keine Jobs ersetzen. Hier übrigens haben wir 4 Gesichter mit 4 deutschen Namen, die Ihre Jobs ersetzen. Dass man dann auf Widerstände stößt, kann doch nicht zu überraschend sein.

Die Humanization, die Humanisierung von IT, die Humanisierung, Sie haben doch früher auch nicht gesagt: Das ist mein Smartphone, ich nenne es Peter. Das ist meine Maus, ich nenne es Paula. Dann würde man ernsthaft bei Ihnen mehr als ein Fragezeichen haben, was Sie für Gedanken haben bei der Arbeit. Und zwar völlig zu Recht. Die Humanisierung von IT.

Es ist ja mittlerweile schon so, dass übrigens alle gesagt haben: Ja, wenn jetzt jemand sagen würde, ist ein KI-Prozess, nützt es ja niemandem mehr. Doch. Ich gebe ein simples Beispiel, vielleicht haben Sie die Werbung schon gesehen. Bei einem bekannten Discounter wird jetzt am Anfang des Werbespots gesagt: "Stimme KI-generiert". Und danach hören alle genauso zu wie vorher. Weil es Werbung ist, wo Sie, und vorher haben Sie gar nicht zugehört, jetzt, wo Sie KI hören, hören Sie tendenziell gerade noch ein bisschen mehr zu, vielleicht sogar.

Gewisse Dinge hat man bereits rausgefunden. Dr. Cooney Horvath, Harvard University, hat festgestellt: Wenn Leute mit KI-Robotern lernen, haben sie nicht dieselbe soziale Verpflichtung, arbeiten nebenbei, weil sie wissen: Eine KI hat keine Gefühle. Eine KI wird auch nicht irgendwo irgendjemanden melden. Also, eine KI fühlt sich auch nicht beleidigt, wenn ich nebenbei weggucke. So. Und deswegen die Humanisierung. Und deswegen dieses Lernen wird digitalisiert.

Meine Güte, seit den 90er Jahren wird gesagt: Irgendwann gibt es keine Schulen und Unis mehr, wird alles digitalisiert. Here we are ist nicht passiert. Und Dr. Cooney Horvath hat ja nun belegt: Je mehr wir das reine, echte Lernen digitalisieren, desto schlechter sind die Ergebnisse. Und insbesondere im deutschsprachigen Raum sind wir vom Wissensvorsprung abhängig, in gesamten Wirtschaftszweigen. Und deswegen: Die Humanisierung von KI ist ein kapitaler Fehler. Es gibt viele Möglichkeiten, das zu machen, aber nicht so.

Die Frage ist jetzt: Wie geht es besser? Die Implementierung ist immer erstmal: Realität anerkennen. Gewisse Widerstände wird es geben, und vor allen Dingen bei den Menschen, die Angst vor KI haben. Schulen, Schulen, Schulen. Die Leute qualifizieren, die Leute onboarden. Dann beim Design immer Menschen mit einbeziehen.

Wenn man sagt: Wir machen jetzt was mit KI, und dann wird irgendwas dabei rauskommen, und Sie werden ja schon sehen, was dabei rauskommt, dann werden viele sagen: Jetzt habe ich erstmal Angst, denn das klingt nach Stellenabbau. Wenn man hingegen sagt: Hey, lassen Sie uns zusammensetzen. Welche Prozesse kosten unnötig Zeit? Und wenn Leute halt sagen, also, ich gebe mal ein simples Beispiel: Es wurde bei Anwaltskanzleien gesagt, deren Auftragslage wird massiv runtergehen durch KI. Ist es passiert? Nein. Das dritte Jahr in Folge bereits nicht.

Was ist passiert? Ja, einfache Fälle werden von KI-unterstützt zu deutlich geringeren Stundensätzen angeboten, und zwar nicht von der Höhe des Stundensatzes, das ist absolut gleich und steigend, sondern die Menge der Stunden. Früher dauerte etwas 1 Stunde, jetzt dauert es halt 15 Minuten. Nur: Die Kunden gleichzeitig sagen: Jetzt können wir dafür ja mehr Tiefe machen. Jetzt können wir ja dafür sorgen, dass das besser funktioniert. Jetzt können wir ja dafür sorgen, dass wir die gesamte Forderung durchsetzen, nicht nur einen Teil davon. Das wäre nämlich ansonsten zu teuer geworden früher, weil die Anzahl der Stunden notwendig irgendwann im Verhältnis zur Streitsumme nicht mehr attraktiv wäre in Proportionen. Also im Verhältnis.

Und deswegen: Wenn ich beim Design sage: Hey, Bock auf Urlaubsantrag? Nein, automatisieren wir. Prima. Bock auf Reisekostenabrechnung? Nein, automatisieren wir. Oder man sagt: Hey, haben Sie Lust, diese Tabellen manuell abzugleichen? Nein, automatisieren wir. Dann hat da niemand ein Problem mit, hat auch niemand Angst vor.

Und vor allen Dingen: Es wird sehr schnell in Abteilungen auch verbreitet: Guck mal, das wird uns helfen. Und wenn wir dann die Benamung des Ganzen noch so machen, dass es neutral ist, nicht humanoid, dann ist das Ganze eine Technologie, die, wie der Name bereits sagt, ich habe es eben erwähnt, Assisted Intelligence, assistiert bei dem, was ich tue, damit ich von dem Berg überstürzten Turbo-Stress dann runterkomme zu endlich mal wieder der echten Tätigkeit, für die ich wirklich laut Arbeitsvertrag auch bezahlt werde. Dass ich die nicht mehr gehetzt mache und mittelmäßig, sondern endlich mal gut, sehr gut oder vielleicht sogar exzellent.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung, denn wenn Sie das in Ihre Organisation einbauen, wenn Sie das implementieren, dann wird ab da alles besser werden. Und ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung in Ihrer Organisation. Und wenn Sie jetzt sagen: Ja, Moment, da habe ich aber jetzt 2 bis 17 Fragen zu, Sehr gerne. Sehr gerne. Nämlich jederzeit kontaktieren.

Erstmal, wenn Sie mir gerade auf YouTube zuschauen: Gerne ein Like da lassen, gerne auch den Kanal abonnieren, gerne auch einen Kommentar da lassen. Ich freue mich jederzeit über Diskussionen, absolut gerne. Gerne auch auf Apple Podcasts, Spotify ein Review da lassen. Ich freue mich über 5 Sterne, vielen Dank auch dafür. Und gerne auch entsprechend einen Kommentar da lassen. Das heißt, gerne auch dann den Kanal.

Dieser Kanal wächst ausschließlich durch Weiterempfehlungen. Wir haben wieder tolle Rankings bekommen, vielen Dank auch dafür. Aber bitte weiterempfehlen, wir freuen uns da jederzeit drüber. Und natürlich wichtig: Wenn jemand sagt, haben wir mehr als die wöchentliche Episode? Ja, auf den YouTube Shorts, wie der Name schon sagt.

Das sind YouTube-Kurzvideos, nicht länger als 60 Sekunden. Die meisten sind sogar eher um die 30 Sekunden. Das sind kurze Führungstipps, mindestens 1 Tipp pro Tag habe ich garantiert, und zwar entweder von mir oder von Menschen mit externer Expertise, handselektiert. Wir haben jetzt sogar, scheinbar kamen die aus der letzten Woche sehr gut an, wir haben die jetzt wieder eingeladen, und wir haben sogar noch einen weiteren Experten mit dabei. Also von daher: Es wird immer weiter auf- und ausgebaut. Logischerweise gerne mir auch folgen: Apple Podcasts, Spotify, jederzeit gerne auch dort.

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Live-Sessions haben wir logischerweise auch, gerne mal gehen auf expert.nb-networks.com, sich da eintragen. Keine Sorge, man bekommt nur eine einzige E-Mail, 100% Inhalt, garantiert werbefrei. Und da ist halt dann alles drin: freier Zugang zu den Blogs, zu den Videos, über 500 in deutscher und englischer Sprache. Und wir haben eben auch alle Sonderevents, wie unsere Live-Sessions, werden ausschließlich über den Leadership Letter kommuniziert, und zwar nur darüber, über nichts anderes. Einzutragen lohnt sich. Und wie gesagt: Es gibt nur eine einzige E-Mail, 100% Inhalt, garantiert werbefrei.

Logischerweise können Sie mir auch gerne auf Social Media folgen, gerne entsprechend sich vernetzen mit mir auf LinkedIn. Nicht das Follow-Ding machen, gerne richtig vernetzen. Sie können mir gerne folgen, natürlich auch logischerweise auf Instagram, oder ein Like da lassen auf Facebook, oder entsprechend auf YouTube den Kanal abonnieren. Alles davon lohnt sich.

Das Wichtigste ist aber immer das, was ich ganz zum Schluss sage, nämlich: Anwenden, anwenden, anwenden von dem, was ich gesagt habe.

Denn nur wenn Sie anwenden, was Sie gehört haben, dann werden Sie die positiven Aspekte sehen, die auch Sie in Ihrer Organisation sehen wollen.

Dabei wünsche ich Ihnen viel Erfolg, jederzeit gerne mich kontaktieren. Schnelle Antwort binnen 24 Stunden oder weniger ist garantiert.

Und zum Ende des Podcasts, genauso wie zum Ende dieses Videocasts, bleibt mir noch eins zu sagen, nämlich: Vielen Dank für Ihre Zeit.