#508 Wann Führungskräfte besser schweigen und wann sie reden müssen | Niels Brabandt

Wann Führungskräfte besser schweigen und wann sie reden müssen

Von Niels Brabandt

Niels Brabandt ist Experte für Nachhaltige Führung mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in Praxis und Wissenschaft.

"Reden ist Silber, Schweigen ist Gold." Das haben die meisten schon gehört. Aber stimmt das eigentlich? Und vor allem: Stimmt das heute noch? Viele sagen, in Zeiten von Social Media müsse man präsent sein, viel reden, viel sagen. Ich bin da skeptisch. Denn die eigentliche Frage lautet: Hilft das Reden jedes Mal, oder ist es oft eher hinderlich? Wann sollten Führungskräfte sprechen, und wann ist es klüger, ruhig zu bleiben?

Berlin als Lehrstück

Der Anlass ist aktuell, und ich wurde in den vergangenen Tagen mehrfach darauf angesprochen. Berlin hat am 20. September 2026 gewählt, und das Ergebnis hat für ein ziemliches Tohuwabohu gesorgt. Die Linke wurde mit 25,7 Prozent stärkste Kraft, die CDU fiel mit ihrem Spitzenkandidaten Stefan Evers auf 18,8 Prozent.

Entgegen vieler Erwartungen, übrigens auch entgegen meiner eigenen, haben sich SPD, Grüne und Linke zunächst in einem Sondierungspapier auf gemeinsame Positionen verständigt. Sofort folgte ein Aufschrei an der eigenen Basis, besonders bei der Linken, und zwar zum Nahostkonflikt. Es gab eine Petition, sogar Bundestagsabgeordnete schalteten sich ein. Man gewinnt den Eindruck, Berlin wolle den Nahostkonflikt im Alleingang lösen. Ich dachte, es gehe um Berliner Landespolitik.

Einen Gewinner gibt es bereits: Stefan Evers. Er macht gerade eine Sache sehr richtig. Er sagt nichts. Er lässt die andere Seite streiten. Während die mögliche Regierung vor allem mit internen Konflikten auffällt, wirkt die CDU vergleichsweise souverän und geschlossen. Sollten sich die Verhandlungspartner weiter zerstreiten, könnte am Ende eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD stehen, mit einem Bürgermeister, der die Wahl deutlich verloren und trotzdem gewonnen hat.

Wann Sie sprechen müssen

Bevor das als Freibrief zum Wegducken verstanden wird: Sobald Sie jemand direkt anspricht, ist Handeln gefragt. Fragt Sie Ihr Team, wie Sie zu Projekt Y stehen, müssen Sie antworten. Immer mit Blick darauf, welche Reaktion Ihre Antwort auslöst.

Und es gibt Formulierungen, die heute schlicht nicht mehr funktionieren. Eine davon ist aus dem Englischen herübergekommen: "I hear you", auf Deutsch "Ich höre dich". Manchen wurde das sogar als gute Aussage beigebracht. Das ist es nicht. Im Endeffekt kommt beim Gegenüber an: Ich höre dich, aber es ist mir egal.

Besonders wichtig ist das, nachdem Sie bereits etwas gesagt haben. Wenn dann Rückfragen kommen und Sie nicht antworten, betreiben Menschen Sense-Making. Sie machen sich ihren eigenen Reim darauf, und das endet selten gut.

Wann Schweigen die bessere Wahl ist

Erstens: Wenn sich die Gegenseite streitet. Streiten zwei oder drei Parteien und Sie sagen: "Unsere Position ist übrigens diese", geben Sie ihnen einen gemeinsamen Feind. Plötzlich verlieren Sie einen Streit, an dem Sie nie beteiligt waren.

Angela Merkel hat eine verwandte Strategie sehr erfolgreich genutzt, die asymmetrische Demobilisierung. Beim Mindestlohn, gegen den die CDU zunächst strikt war, beobachtete man in Ruhe, dass die SPD mit dem Thema Stimmen gewann. Nach einigen Wochen und vermutlich gründlicher Analyse der Umfragewerte sprach die CDU dann von einer "sozialverträglichen Lohnuntergrenze". Auch bekannt als Mindestlohn. Das ist keine politische Wertung, sondern eine Beobachtung: Erst abwarten, dann gezielt handeln.

Zweitens: Wenn jemand haltlose Vorwürfe erhebt und Sie keine Person des öffentlichen Lebens sind. Nach meinem Interview zum Terroranschlag auf den CSD Berlin, in dem ich mich für gleiche Menschenrechte ausgesprochen habe, wurde ich auf einer Seite als Kommunist bezeichnet. Ich bin liberal-konservativ. Habe ich reagiert? Nein. Man muss nicht jeden Unsinn kommentieren.

Drittens: Wenn Sie nur provoziert werden sollen. Provokation erzeugt Gegenprovokation, und das schaukelt sich hoch. Nicht ohne Grund ist "Ragebait" das Jugendwort des Jahres 2026: Inhalte, die nur dazu dienen, dass sich Menschen aufregen. Eine Sachdiskussion entsteht so nie.

Denken Sie dabei an Paul Watzlawick: Man kann nicht nicht kommunizieren. Auch Schweigen ist eine Botschaft. Die Frage ist nur, ob es die Botschaft ist, die Sie senden wollen.

Gesagt ist gesagt

Jedes Statement muss gut überlegt sein. Sobald es draußen ist, holen Sie es nicht mehr zurück, und die Konsequenzen sind da. Nach einer Aussage zu sagen: "Jetzt schweige ich lieber", funktioniert nicht. Dann ist es zu spät. Schweigen ist nur dort angemessen, wo es vorher bewusst gewählt wurde.

So setzen Sie es um

Der erste Schritt ist immer die Analyse, nie die schnelle, emotionale Reaktion. Was ist die Situation, wer sind die Beteiligten, wie könnte eine Aussage verstanden werden?

Der zweite Schritt: Holen Sie sich gerade in wichtigen Situationen professionelle Unterstützung. Nicht ohne Grund haben Menschen in relevanten Positionen heute ein Kommunikationsteam, im Englischen kurz Comms-Team, mit einer Leitung der Kommunikationsabteilung. Dort wird professionell kommuniziert.

Der dritte Schritt ist der Nutzentest. Können Sie so kommunizieren, dass alle Seiten einen Nutzen haben? Die andere Seite möchte eine Information oder Absicherung, Sie möchten Sicherheit und gut dastehen. Gelingt das nicht für alle, dann zumindest für Ihre Zielgruppe.

Was Führungskräfte jetzt tun sollten

1. Beantworten Sie direkte Fragen Ihres Teams, Ihrer Geschäftsleitung und Ihrer Kundschaft zeitnah.

2. Halten Sie sich aus Streitigkeiten anderer heraus, solange sie Sie nicht direkt betreffen.

3. Ignorieren Sie haltlose Vorwürfe und Provokationen, wenn Sie nicht im öffentlichen Leben stehen.

4. Analysieren Sie vor jeder wichtigen Aussage Situation, Beteiligte und mögliche Deutungen.

5. Prüfen Sie jede Aussage mit dem Nutzentest und ziehen Sie bei hohen Einsätzen Kommunikationsprofis hinzu.

Anwenden, anwenden, anwenden.

Niels Brabandt

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Mehr zu diesem Thema im Videocast und Podcast dieser Woche mit Niels Brabandt: Videocast / Apple Podcasts / Spotify

Das Transkript des Videocasts und Podcasts finden Sie unter diesem Artikel.

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Podcast und Videocast Transkript

Niels Brabandt EMBA MBA MSc

"Reden ist Silber, Schweigen ist Gold", das haben ja viele schon mal gehört. Die Frage ist: Ist das eigentlich so? Vor allen Dingen: Ist das heute noch so? Ganz viele Leute sagen: Ja, Moment, heute, Social Media, man sollte sehr präsent sein, man sollte viel reden, man sollte viel sagen. Ist das wirklich so? Denn die Frage ist: Hilft das jedes Mal, oder ist das tendenziell eher hinderlich? Und deswegen ist wichtig: Wir müssen darüber heute mal sprechen. Wann ist es eigentlich gut zu reden, und wann sollten tatsächlich Führungskräfte doch eher vielleicht mal ruhig sein?

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Das Ganze hat natürlich wieder einen Hintergrund, und zu dem wurde ich jetzt auch mehrfach befragt. Wir hatten ja eine Wahl in Berlin, wildes Tohuwabohu drumrum, mit allem, was dort passiert ist. Und entgegen aller Erwartungen war es dann doch so - also auch entgegen meiner Erwartung - haben jetzt zumindest in einem Positionspapier oder einem Sondierungspapier sich SPD, Grüne und Linke auf gewisse Positionen erst mal geeinigt. Und sofort ein Riesenaufschrei an deren Basis, besonders bei der Linken: "Das könnte ja mit Israel so alles gar nicht sein" und so weiter. Aber auch bei Grünen extrem, teilweise auch bei der SPD. Bei der Linken gab es dann sogar eine Petition, da haben sogar Bundestagsabgeordnete eingeschaltet. Man hat das Gefühl, Berlin möchte den ganzen Nahostkonflikt im Alleingang lösen. Ich dachte, es geht um Berlin-Politik, aber nun ja: Einen Gewinner aus dem Ganzen haben wir. Und wenn es so weitergeht, wie es bisher läuft, wird der am Ende auch daraus Kapital schlagen können, nämlich Herrn Evers. Wenn Leute jetzt sagen: "Evers? Das sagt mir jetzt irgendwie gar nichts."

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Ja, wir hatten ja eine Wahl in Berlin, und da ist es so, dass es nicht nur einen Kandidaten gab, sondern es gab zwei Kandidaten. Nämlich Stefan Evers. Stefan Evers war der Kandidat der CDU, die hat kräftig verloren. Wenn es so weitergeht wie jetzt, werden sich die eher linken Parteien so zerstreiten, dass dann gesagt wird: Na ja, dann macht die CDU eben mit den Grünen, der SPD eine Regierung. Und dann haben wir einen Bürgermeister, der bei der letzten Wahl doch deutlich verloren hat, aber am Ende doch gewonnen hat. Denn Herr Evers macht eins gerade richtig: Er sagt gerade nichts. Er lässt die andere Seite streiten. Und deswegen müssen wir jetzt mal schauen: Wann ist es besser, als Führungskraft erst mal nichts zu sagen? Grundsatz erst mal. Von der Situation her: In der Sekunde, wo jemand wirklich sagt: "Wie stehen Sie eigentlich zu Thema X?" Also wenn jetzt jemand Sie als Führungskraft anspricht: "Wie stehen Sie zum Thema Projekt Y?" Dann ist Aktion auch wirklich wichtig. Aber immer - und das ist wichtig - immer mit dem Blick auf, welche Reaktion man hervorrufen kann.

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Und jetzt dabei ganz entscheidend: Es gibt gewisse Reaktionen, die man provoziert, wenn man ganz gewisse Dinge sagt, die heute einfach nicht mehr möglich sind. Es gibt eine Sache, die ist aus dem Englischen rübergekommen: Der Satz "I hear you". Und aus irgendeinem Grund wurde Leuten sogar mal beigebracht, dass das eine gute Aussage ist. Und zur Info: Ist es nicht. "I hear you" - "Ich höre dich" - also erst mal: Es gibt im Englischen dafür schon keine wirkliche gute Herkunft. Zweitens: Es ist kein gutes - es ist wirklich kein gutes Sprachgebrauch im Englischen. Und drittens: "Ich höre dich" im Deutschen ist katastrophal. Denn "I hear you" heißt im Endeffekt: "I hear you, but I couldn't care less." Getreu dem Motto: Mir doch egal, was du da erzählst. Und deswegen wichtig ist: Eine Reaktion gibt es immer. Wie wir alle wissen, nach Watzlawick: Es ist nicht möglich, nicht zu kommunizieren.

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Und deswegen: Eine Reaktion ist durchaus immer da, ob man was sagt oder nicht. Aber derzeit ist in Berlin zum Beispiel die Reaktion, dass Leute halt sagen: Na ja, die, die gerade regieren wollen, haben nur Skandale. Und die andere Seite wirkt relativ souverän. Die sagt irgendwie gar nichts und hat das scheinbar ziemlich unter Kontrolle im eigenen Laden. Das wirkt auf mich jetzt eher nach Regierung als das, was ich auf der linken Seite sehe. Und deswegen wichtig: Wir müssen immer schauen, welche Resultate können wir aus der Aussage erwirtschaften. Wenn Leute einfach irgendwas in die Runde - also wenn die andere Seite sich streitet - muss man dazu nicht zwingend Stellung nehmen. Denn dann kann eins passieren: Nehmen wir jetzt mal an, zwei, drei Parteien streiten, und man sagt: "Unsere Position ist übrigens diese hier." Dann können sich die anderen Seiten vereinen und sagen: Jetzt haben wir einen gemeinsamen Feind. Und das schlachten wir medienseitig aus, wenn wir gar nichts sagen.

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Das hat übrigens Angela Merkel bereits sehr erfolgreich gemacht. Es nennt sich asynchrone Demobilisierung. Asynchron heißt: Man wartet erst mal, man reagiert nicht in Echtzeit. Und Demobilisierung ist: Man nimmt den Leuten irgendwann den Elan, indem man, wenn es notwendig ist, Themen aufgreift. Als es damals hieß "Mindestlohn", gegen den die CDU ja strikt war - und das ist hier keine politische Aussage, eine rein faktische - und auf einmal merkte man, die SPD gewinnt ganz schön Stimmen mit dieser Mindestlohn-Debatte, dann hat man sich irgendwann nach einigen Wochen zurückgezogen, hat eine Klausur gemacht, hat dann mit Sicherheit auch analysiert: Was sagen die Umfragewerte? Und daraufhin kam man zu dem Schluss zu sagen: Wir wollen keinen Mindestlohn, aber wir möchten eine sozialverträgliche Lohnuntergrenze. Auch bekannt übrigens als Mindestlohn. Das ist nämlich genau das Gleiche, nur in einem anderen Wort.

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Das heißt also: Die Resultate sind relevant. Wenn Leute einem irgendwas hinwerfen, weil sie streiten: Lass sie erst mal streiten, solange es für dich nicht relevant ist. Lassen Sie sie streiten. Wenn Leute jetzt einfach nur irgendeine Anschuldigung vorbringen wollen: Bitte immer schauen, ist man überhaupt eine Person des öffentlichen Lebens. Wenn irgendjemand Sie irgendwo im Internet beschuldigt, muss man dazu überhaupt nicht Stellung nehmen. Denn dann geht meistens die Katastrophe erst los. Als ich damals ein Interview gemacht habe beim CSD Berlin Terroranschlag, wurde ich ja von einer Seite noch beschuldigt, weil ich es gewagt habe, mich für Menschenrechte zu äußern, für gleiche Menschenrechte. Da wurde ich auf einer Seite als Kommunist bezeichnet. Was soll ich denn dazu sagen als Liberaler? Bin ich jetzt plötzlich linksradikal, weil ich sage, Menschen sollten irgendwie das Recht haben, nicht getötet zu werden, während sie irgendwie bei einer Demo sind? Nun ja. Das heißt also, plötzlich war ich Kommunist. Und das als Liberaler, und zwar liberal-konservativer Mensch. Nun ja.

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Das heißt: Man muss nicht jeden Unsinn irgendwie kommentieren. Und wenn Leute einen einfach nur provozieren wollen: Darauf muss man ebenso nicht reagieren. Weil Provokation ist meistens dann Gegenprovokation, und das pendelt sich nach oben. Das ist das übrigens Jugendwort des Jahres: Ragebait, falls Sie es schon gehört haben. Ragebait heißt: Irgendjemand postet etwas, und das ist nur mit dem Ziel da, dass man sagt, darüber sollen sich Leute aufregen. Klappt leider auf Social Media relativ gut, aber Sie haben eben auch keine Sachdiskussion, Sie haben halt nur rumgepöbel. Das heißt, das ist erst mal die Situation.

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Wie sieht jetzt die Realität aus? Jedes Statement muss gut überlegt sein. Sobald das Statement raus ist, bekommen Sie es nicht mehr zurückgerufen. Gesagt ist gesagt. Und dann sind die Konsequenzen eben auch da. Wenn ein Statement gemacht wurde, dann kann man danach nicht sagen: "Oh, jetzt sind Konsequenzen." Ja, dann mache ich jetzt die Stille. Dann ist es zu spät. Das heißt: Stille ist dann angemessen, in den Fällen, wie ich sie genannt habe. Es gibt noch ein paar andere, aber das sind so große Fälle erst mal. Wenn allerdings eine Aussage gemacht wurde, und jetzt sagt jemand: "Ja, Moment, aber da möchte ich jetzt was zu fragen" - und dann beantworte ich die Fragen nicht - dann machen Leute eins, nämlich Sense-Making. Wenn du nicht antwortest, wenn Sie nicht antworten, dann werde ich mir selber den Reim drauf machen. Und meistens endet das nicht gut.

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Die Frage ist jetzt: Wie setzen wir das Ganze um? Das Erste ist immer eins: Wenn wir in einer Situation sind, nicht ad hoc schnell und emotional reagieren. Als Erstes immer erst mal die Analyse nach vorne bringen. Analyse der Situation. Wenn man die Möglichkeit hat - und dazu rate ich gerade bei wichtigen Situationen - fragen Sie Kommunikationsprofis, was zu tun ist. Nicht ohne Grund haben heute mittlerweile alle Menschen in relevanten Positionen sogenannte Communications- oder Kommunikationsteams, im Englischen kurz Comms-Team genannt. Head of Communications, also meistens eine Leitung der Kommunikationsabteilung. Das gibt es mal größer, mal kleiner, je nach Größe der Organisation. Da wird professionell kommuniziert.

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Und am Ende ist immer eins wichtig: Wenn wir kommunizieren, sollten wir immer gucken: Können wir das so kommunizieren, dass am Ende alle Seiten daraus einen Nutzen haben? Die andere Seite möchte eine Information haben, eine Absicherung haben, eine Info haben. Wir möchten Sicherheit haben, wir möchten selber auch gut dastehen. Die andere Seite möchte auch ihre Info haben, dann in Ruhe gelassen werden. Schaffen wir es, dass wir einen Benefit, also einen Nutzen, für alle Beteiligten rausziehen? Oder zumindest, wenn es nicht für alle geht, für die, die wir als Zielgruppe haben.

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Wenn wir das so umsetzen, wie wir es hier gesagt haben, dann wissen wir auch genau: Wann sollte man lieber sprechen, und wann ist es doch besser, dass man tendenziell lieber nichts sagt. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, das Ganze in Ihrer Organisation so umzusetzen. Und wenn Sie jetzt sagen: "Puh, das ist schon gar nicht so ohne, da weiß ich jetzt gar nicht, ob ich das so kann - " - also oder da habe ich 17 Fragen zu - gerne mich jederzeit kontaktieren. Gerne.

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Das Wichtigste ist aber immer das, was ich ganz zum Schluss sage, nämlich: Anwenden, anwenden, anwenden von dem, was ich gesagt habe. Denn nur wenn Sie anwenden, was ich hier entsprechend erwähnt habe, dann werden Sie die positiven Aspekte sehen, die auch Sie in Ihrer Organisation definitiv sehen wollen. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg bei der Umsetzung. Wenn Sie jetzt noch Punkte haben, kontaktieren Sie mich gerne jederzeit. Wie versprochen: Antwort binnen 24 Stunden oder weniger.

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